Über unser Engagement
Wir sind die Menschen im Hintergrund, die mitdenken, nachfragen und nachhaken, damit Unterstützung im Alter nicht an Formularen scheitert.
Wir sagen es offen: Ohne verlässliche soziale Unterstützung bleibt zu viel Verantwortung bei einzelnen Familien hängen, und genau deshalb gibt es uns. Wir sind ein kleines, engagiertes Team mit Wurzeln in der sozialen Arbeit, in der Pflegekoordination und in der kommunalen Verwaltung, das Seniorinnen, Senioren und ihre Angehörigen durch den Dschungel aus Formularen, Zuständigkeiten und Fristen begleitet. Wir hören zuerst zu, bevor wir etwas vorschlagen, prüfen dann gemeinsam die Situation und klären, welche Leistungen und Entlastungsangebote im jeweiligen Kanton realistisch erreichbar sind. Dabei sprechen wir die Sprache der Behörden, übersetzen sie in verständliche Alltagssprache und bleiben auf Wunsch solange dran, bis aus einem theoretischen Anspruch eine konkret organisierte Unterstützung geworden ist. Uns leitet der Gedanke, dass Würde, Selbstbestimmung und Sicherheit im Alter keine Frage von Lautstärke oder Durchsetzungskraft sein dürfen. Darum arbeiten wir eng mit lokalen Fachstellen, Hausärztinnen, Spitexdiensten und Angehörigen zusammen, damit Hilfe rechtzeitig ankommt und im Alltag wirklich spürbar wird.
Wie Brevantiqua entstanden ist
Gründungsidee entsteht
Eine kleine Gruppe von Fachpersonen aus Sozialarbeit, Pflegekoordination und Verwaltung schliesst sich zusammen, um Seniorinnen und Senioren in der Deutschschweiz bei komplexen Alltagsthemen zu begleiten. Erste Begleitungen entstehen im direkten Austausch mit lokalen Beratungsstellen und Hausärztinnen.
Strukturierter Ablauf
Wir entwickeln einen klaren Ablauf für unsere Begleitungen, der von der ersten Kontaktaufnahme über eine strukturierte Standortbestimmung bis zur gemeinsamen Planung von nächsten Schritten reicht. Gleichzeitig bauen wir ein Netzwerk zu Spitexdiensten, Fachstellen und Anlaufpunkten für Angehörige auf.
Digitale Begleitung
Immer mehr Anfragen erreichen uns digital, weshalb wir unsere Beratung um telefonische und videogestützte Begleitungen erweitern. So können wir Seniorinnen, Senioren und Angehörige in verschiedenen Kantonen unterstützen und gleichzeitig lokale Angebote gezielt einbeziehen.
Profil und Qualität
Wir schärfen unser Profil als Anlaufstelle für soziale Unterstützung im Alter und legen besonderen Wert auf Transparenz, Datenschutz und eine nachvollziehbare Dokumentation der Begleitungen. Interne Qualitätsrichtlinien werden überarbeitet und an aktuelle Rahmenbedingungen in der Schweiz angepasst.
Was uns wichtig ist
Unsere Arbeit mit Seniorinnen, Senioren und Angehörigen in der Schweiz basiert auf klaren Haltungen: Wir nehmen die Lebensleistung älterer Menschen ernst, achten auf erreichbare Lösungen und gestalten Unterstützung so transparent, dass alle Beteiligten jederzeit nachvollziehen können, was geschieht.
Respekt im Alltag
Wir begegnen älteren Menschen mit echter Wertschätzung für ihren Lebensweg und ihre Entscheidungen. In Gesprächen nehmen wir uns Zeit, hören auch Zwischentöne und achten darauf, dass niemand sich für seine Fragen rechtfertigen muss. Respekt bedeutet für uns, Informationen verständlich zu vermitteln und Entscheidungen in Ruhe zu ermöglichen.
Erreichbare Hilfe
Transparente Abläufe
Verantwortungsbewusstsein
Partnerschaftlich handeln
Das Team hinter unserer sozialen Unterstützung für Seniorinnen und Senioren
Lea Moser, Leitung Sozialberatung Alter
Sozialarbeiterin FH und Fallverantwortliche
Ich begleite Seniorinnen, Senioren und Angehörige, wenn vieles gleichzeitig zusammenkommt und der Überblick fehlt. In unseren Gesprächen strukturieren wir Themen, sortieren Unterlagen und klären, welche Leistungen im jeweiligen Kanton realistisch zugänglich sind. Besonders wichtig ist mir, dass auch leise Stimmen gehört werden und Entscheidungen in Ruhe getroffen werden können.
Marco Mettler, Koordinator Unterstützung Zuhause
Fachperson Gesundheit mit Praxiserfahrung
Ich unterstütze Familien, wenn es um die Organisation von Hilfe zu Hause, Übergänge in betreute Wohnformen oder die Abstimmung mit Spitexdiensten geht. Gemeinsam prüfen wir, welche Angebote vorhanden sind, wie sie finanziert werden können und wie der Alltag so gestaltet wird, dass Entlastung wirklich spürbar ist.
Dr. Nina Frei, Fachperson Verfahren und Abläufe
Juristin mit Schwerpunkt Sozialbereich
Ich begleite Menschen durch formale Verfahren, in denen Fristen, Formulierungen und Nachweise eine grosse Rolle spielen. Wir bereiten Unterlagen gemeinsam vor, strukturieren Anträge und klären, welche Schritte in welcher Reihenfolge sinnvoll sind, damit Rechte sachlich und gut dokumentiert wahrgenommen werden können.
Samuel Keller, Organisation und Qualitätssicherung
Leitung Organisation und Prozesse
Ich sorge dafür, dass unsere internen Abläufe ruhig, transparent und verlässlich bleiben, auch wenn viele Anfragen gleichzeitig eintreffen. Dazu gehören ein sorgfältiges Terminmanagement, eine datenschutzkonforme Dokumentation und die laufende Abstimmung mit unserem Netzwerk an Partnerstellen in der ganzen Schweiz.
Unsere Haltung in der täglichen Arbeit
Unsere Arbeitsweise folgt einem einfachen Prinzip: Wir verbinden fachliche Erfahrung aus Sozialarbeit, Pflegekoordination und Verwaltung mit viel Geduld im persönlichen Gespräch, damit Seniorinnen, Senioren und Angehörige in der Schweiz tragfähige Lösungen für ihren Alltag finden.
Zuhören und ordnen
Wir beginnen jede Begleitung mit einer strukturierten Standortbestimmung, hören aufmerksam zu und ordnen gemeinsam die Themen, die gerade belasten. So entsteht ein klares Bild der Situation, das uns erlaubt, sinnvolle Prioritäten zu setzen und passende Unterstützungsangebote im regionalen Umfeld zu identifizieren.
Respekt und Würde
Wir achten konsequent darauf, dass jede Empfehlung die Selbstbestimmung der Seniorinnen und Senioren respektiert. Entscheidungen werden transparent erklärt, Optionen abgewogen und immer gemeinsam getroffen, damit Unterstützung nicht bevormundet, sondern stärkt und alltagstauglich bleibt.
Entlastung im Alltag
Behördliche Verfahren, Abklärungen und Fristen können anstrengend sein, besonders wenn gesundheitliche Themen gleichzeitig Raum brauchen. Wir strukturieren die einzelnen Schritte, bereiten Unterlagen vor und begleiten auf Wunsch zu Terminen, damit der Aufwand überschaubar bleibt.
Stimmen von Familien
Wir sprechen viel über Struktur, Verfahren und Koordination, doch letztlich zählt, ob sich Seniorinnen, Senioren und Angehörige mit unserer Begleitung im Alltag besser zurechtfinden und ernst genommen fühlen.
"Wir hatten das Gefühl, an allen Seiten gleichzeitig ziehen zu müssen und trotzdem nichts fertigzubringen. Mit der Unterstützung von Brevantiqua haben wir zuerst Ordnung in unsere Unterlagen gebracht, dann Schritt für Schritt besprochen, welche Anträge sinnvoll sind und welche nicht. Besonders geschätzt haben wir, dass niemand uns gedrängt hat und jede Entscheidung sauber erklärt wurde."
"Als meine Mutter plötzlich mehr Unterstützung brauchte, war ich mit der Organisation von Terminen, Spitex und Formularen schlicht überfordert. Die Fachperson von Brevantiqua hat mit uns einen klaren Plan erstellt, Zuständigkeiten geklärt und auch bei schwierigen Gesprächen ruhig moderiert. Nicht alles liess sich sofort lösen, aber wir wussten endlich, wo wir stehen und was als Nächstes ansteht."
"Ich wollte klären, welche Unterstützungsmöglichkeiten es vor und nach der Pensionierung gibt, ohne mich durch unzählige Broschüren zu kämpfen. In den Gesprächen mit Brevantiqua konnte ich Fragen stellen, Unterlagen teilen und bekam nachvollziehbare Einschätzungen. Besonders hilfreich war, dass auch auf Grenzen hingewiesen wurde und nichts beschönigt wurde."